SFB 443: Vielkörperstruktur stark wechselwirkender Systeme

Im Mittelpunkt der Arbeiten des Sonderforschungsbereichs 443 und des Instituts für Kernphysik steht die wissenschaftliche Nutzung des Dauerstrich-Elektronenbeschleunigers Mainzer Mikrotron (MAMI). Er besteht in seiner momentanen Ausbaustufe aus einem Injektorlinac und drei hintereinander geschalteten Rennbahn-Mikrotronen, mit denen die Elektronen stufenweise auf 855 MeV beschleunigt werden. Elektronen dieser "mittleren Energie" können als Licht in einem Mikroskop aufgefasst werden, das gerade die richtige Wellenlänge, und das heißt Auflösung, hat, um die Bausteine der Kerne, die Nukleonen und Mesonen, zu sehen.

Die Experimente am MAMI werden von etwa 200 Physikern aus unterschiedlichen Ländern - zum Beispiel Schottland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Belgien, USA, Japan, Russland, Slowenien - in internationalen Kollaborationen durchgeführt. Diese Physiker werden durch eine, gemessen an der Größe der Anlage, kleine, aber hochmotivierte Gruppe von etwa 70 nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern unterstützt.

 Mainzer Mikrotron MAMI       Deutsche ForschungsgemeinschaftSFB 443: Vielkörperstruktur stark wechselwirkender Systeme

Kontakt Sprecher
SFB 443: Vielkörperstruktur stark wechselwirkender Systeme
Univ.-Prof. Dr. Michael Ostrick 
Institut für Kernphysik
Johannes Gutenberg-Universität
D 55099 Mainz
Tel +49 6131 39-24085
Fax +49 6131 39-22964

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