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PKA1 | PKA2 | PKAT | MOTT

PKA1:

Zum Aufbau von PKA1 wurden Kopien der für die Neutron-Formfaktor Experimente entwickelten Elektronenquelle und des Kathodenwechslers (”Schleuse“) benutzt. In Abbildung 1 wird der Eintrittspunkt des Laserstrahls in das Vakuumsystem angedeutet, die geometrischen Verhältnisse im Zentrum der Quelle (Beschleunigungsregion) sind im eingesetzten Schnittbild gezeigt. Das Anregungslicht trifft auf die in der Quelle montierte Photokathode, die auf einem Potential von -100 kV gehalten wird. An dieser Stelle werden die Elektronen ins Vakuum freigesetzt, vom elektrostatischen Feld der Elektronenquelle beschleunigt und in das Transportsystem injiziert. Die Strahlführung von der Quelle bis zum Chopper besitzt eine Länge von 3 Metern mit insgesamt 8 optischen Elementen, was mit 25 Metern und 50 Elementen in der zuvor benutzten Strahlführung verglichen werden muss. Für die benötigten elektronenoptischen Linsen und den Magneten zur Einlenkung auf die Linac-Achse wurde auf die bewährten Komponenten aus der alten Strahlführung zurückgegriffen. Durch den Einsatz des 270 Grad Umlenkmagneten wird die an der Quelle vorliegende Rotationsymmetrie des Strahls gestört. Die sechs frei einstellbaren Einzelbrennweiten der zwei Quadrupol-Tripletts werden daher geeignet gewählt, um einerseits ausreichende Fokussierung zu vermitteln und andererseits die horizontalen und vertikalen Abbildungsmatrizen am Ausgang des zweiten Tripletts aneinander anzugleichen.


Die Beschreibung und das Bild wurden der Habilitation von K. Aulenbacher entnommen.

Abb1:Schematische Abbildung des Aufbaues der PKA1 am MAMI.